Aufstellen eines Aquariums

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Unterschrank Aufbau und Elektroinstallation.

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Als erstes wird der Unterschrank montiert und an dem vorgesehenen Platz aufgestellt. Dazu sind einige Dinge zu beachten: Sind im Lieferumfang Füsse dabei, werden diese nicht eingebaut. Der Schrank soll mit seinem Unterboden direkt auf dem Fussboden stehen. Dadurch erreichen wir eine flächige Lastenverteilung.
Wir achten darauf, dass der Schrank so weit von der Wand absteht, dass der Abschäumer (aus optischen Gründen) noch hinter das Becken passt. Verhindert werden soll auch, dass unser Aquarium zu dicht am Fenster steht. Es könnte durch hohe Sonneneinstrahlung zu Algen-Problemen führen. In die Rückwand im Unterschrank schneiden wir links und rechts je ein Loch, durch das wir später Stromkabel oder gegebenenfalls auch mal Schläuche durchführen können.

Steht nun der Unterschrank am gewünschten Ort, wird er peinlich genau mit einer Wasserwaage
Wasserwaage.png
ausgerichtet. Wer möchte, kann seinen Schrank zusätzlich mit langen Regalwinkeln an der Wand absichern. Als nächstes schneiden wir mit einem scharfen Teppichmesser, die Styroporplatte auf das Maß unseres Beckens zurecht. Das Styropor wird mit doppelseitigem Klebeband auf dem Unterschrank fixiert. Auf diese Unterlage stellen wir später unser Glasbecken.
Gewicht.gif
INFO: Es ist sehr wichtig, einen Fußboden zu haben, der dem Gewicht unseres vollen Aquarium Stand hält. In einem neuzeitlichen Gebäude ist eine Beckengröße wie aus unserm 300 Liter Beispiel, in der Regel kein Problem. Aber Dielenböden beispielsweise, neigen dazu nachzugeben. Auch wenn das

Ganze jetzt noch in Waage steht, ist es nicht sicher, dass es mit befüllten Becken auch noch so ist. Ist man unsicher, sollte man einen Fachmann zu rate ziehen. Immerhin können wir am Ende mit einem Gesamtgewicht von 450 – 550 kg je nach Ausführung rechnen.


Bevor wir am Unterschrank weitermachen, wird zwischendurch die Befestigung der Drahtseil - Aufhängung unserer Lampe in die Decke. Dazu markieren wir an der Decke die Punkte, an denen die Bohrungen erfolgen. Hier ist genaues Messen erforderlich, damit unsere Lampe später schön mittig über dem Aquarium hängt. Mindestens 8mm Bohrungen setzen und der Decke entsprechende Dübel verwenden. Die Deckenaufhänger eindrehen und auf Zugfestigkeit prüfen.

Als nächsten wenden wir uns der Elektroinstallation zu.

Wer selbst kein Fachmann ist, oder keinen Elektriker beauftragen will, sollte mit vorgefertigten
Steckdose.gif
Steckdosen – Leisten arbeiten. Diese sollten einen Überspannungs - Schutz und einen zentralen Schalter besitzen. In unserem Beispiel verwenden wir davon 2 Leisten mit je 5 Anschlüssen. Die Steckdosen werden mit einer Halterung seitlich an die Innenwände vom Unterschrank geschraubt. INFO: Es ist dringend zu überprüfen, ob am Hauptanschluss ein so genannter FI – Schutzschalter installiert ist. Dieses ist eigentlich Vorschrift, aber leider nicht immer vorhanden. Zur Not, wir hantieren ja schließlich mit Wasser und Strom, sollte eine FI – Schutzsteckdose angeschafft werden. Diese kann an einer Steckdose der Netzleitung angeschlossen
Elektro1.gif
werden. Von dieser Personenschutz – Steckdose aus, werden die technischen Geräte unseres Aquariums mit Strom versorgt.

Noch mal der Hinweis: Wer eine feste Verkabelung bevorzugt, muss diese durch einen autorisierten Elektro- Fachmann installieren lassen. Die eigene Sicherheit und die von anderen Personen geht vor. Andererseits verliert man sonst möglicherweise in einem Schadensfall seinen Regulierungsanspruch durch die Versicherung.


Der weitere Ablauf sieht wie folgt aus: Wir befestigen unsere Drahtseile an der zuvor montierten Aufhängung. Danach können wir diese mit unser Lampe verbinden und diese hochziehen. Anschliessend stellen wir unser Glasbecken auf den Unterschrank und richten es bündig zu den Kanten der bereits aufgeklebten Styropor - Platte aus. Jetzt überprüfen wir noch einmal, ob die ganze Anlage in der Waagerechten steht. Noch besteht die Möglichkeit nachzubessern.

Aquariumkombi.gif
Nun ist der Moment gekommen, wo das Aquarium das erste Mal mit Wasser in Berührung kommt. Bevor wir an dem Becken weiter arbeiten möchten wir wissen, ob es den wirklich dicht ist. Dazu befüllen wir das Becken einmal komplett mit Leitungswasser, lassen dieses eine Stunde stehen. Wird es für gut befunden, entfernen wir das Wasser vollständig und lassen das Becken trocknen.
Im Anschluss kleben wir unsere, vorher zugeschnittenen, Bastler - Glasplatten mit Aquarien - Silicon auf den Boden des Beckens. Es reichen dünne Siliconstreifen aus. Jedoch achten wir darauf, dass besonders die Ränder der Platten abgedichtet sind, um eine späteres Eindringen des Bodengrund zu verhindern. Jetzt haben wir 24 Stunden Zeit um das Silicon durchtrocknen zu lassen und wenden uns anderen Dingen zu.

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