Babylonia areolata

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Babylonia areolata2 klein.jpg

Gitter-Sandschnecke



Diese Art läuft in verschiedenen Lexika und Schriften unter falschen Namen (siehe DATZ 12/2008 und Meerwasserlexikon/korallenriff.de). Dies verwundert, denn sie lässt sich gut bestimmen und ist eindeutig als Babylonia areolata anzusprechen. Die Art ist von hohem kommerziellen Interesse und wird in Asien in Polykulturen mit Milchfischen für die menschliche Ernährung gezüchtet. Sie lebt bevorzugt in 10 m Tiefe in Sandflächen und gräbt sich auch im Aquarium durch das Sandbett.
In der Literatur wird vor den gefräßigen Räubern gewarnt, denn sie würden allerlei Würmer (auch Borstenwürmer) fressen, was dem DSB nicht gut bekommt. Allerdings haben die 2 Schnecken im Becken meines Sohnes keinen sichtbaren Schaden an Korallen oder sonstigen Niederen Tieren angerichtet (die Borstenwürmer nehmen auch nicht ab). Ich würde sie eher als Aasfresser bezeichen. Auf jeden Fall graben die Tiere das DSB gleichmäßig um. Bei jeder Fütterung kommen sie aus dem Sand gekrochen, um Nahrung einzusammeln, sonst sieht man nur ihre Rüssel aus dem Sand schauen. Nach 2 Jahren ist jetzt die erste Schnecke verstorben – ohne dass sie von Fischen oder Krebsen attackiert wurde. In der Zeit ist sie auch nicht merklich über ihre anfänglichen 5 cm hinaus gewachsen.
Die Art legt Eier an beleuchtete Stellen und nach ca. 144 Stunden schlüpfen die Jungschnecken.

André Luty


--Hausi 15:25, 28. Jun. 2009 (UTC)


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