Centropyge fisheri

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Hawaii Zwergkaiserfisch
Centropyge fisheri.jpg



Das Tier auf der Aufnahme ist 3,5 cm groß.
Iris Bönig


Original von Hiroyuki Tanaka: Royal Blue Angelfish ( C.fisheri, formerly called C.flavicauda) Indo-w.Pacific; 8 cm; not common Small specimens seen in our area but rare; easily overlooked, swims actively like, and with similar bluish damselfishes in nature, hence also called Damsel Angelfishes; until recently it was called C.flavicauda but now reclassified as C.fisheri that was thought to be an endemic to Hawaii, and also C.acanthops from the Indian Ocean now is also C.fisheri; easily kept in aquaria


Anhang von Joachim Frische: Dieser Zwergkaiserfisch gehört zu den einfach zu pflegenden innerhalb seiner Gattung. Die Art bleibt mit 6 cm recht klein und eignet sich damit auch für Aquarien geringerer Volumina. Korallen werden nach meiner Erfahrung nicht belästigt und die Aggression gegenüber anderen Fischen ist nicht erkennbar. Selbst gegen andere Zwergkaiserfische, die nachgesetzt werden, bleibt die Art recht friedfertig. Gefressen wird mundgerechtes Trocken- und Frostfutter. Es ist eine eher als scheu zu bezeichnende Art, welche die zerklüfteten Bereiche des Riffaquariums bevorzugt. Je mehr Verstecke geboten werden, desto eher ist der Fisch im sichtbaren Bereich des Aquariums zu entdecken. Es handelt sich um einen Geschlechtswechsler, der sich bei Gelegenheit vom Weibchen hin zum Männchen entwickelt. Phänotypische Geschlechtsmerkmale sind nicht eindeutig zu identifizieren.

Ähnlich in der der Farbe ist Centropyge fisheri (Snyder, 1904). Wohl auch deshalb hat sich vor Kurzem eine neue Diskussion zum Artstatus von Centropyge flavicauda, Centropyge fisheri und auch Centropyge acanthops entwickelt (Schneidewind & Drexhage 2001, Schneidewind 2004a).

Während Hiroyuki Tanaka die Auffassung vertritt, dass es sich sowohl bei Centropyge fisheri, Centropyge acanthops als auch Centropyge flavicauda um ein und dieselbe Art - nämlich Centropyge fisheri - handelt, wird diese Annahme nicht von allen Taxonomen, die auf diesem Gebiet arbeiten, geteilt. Richard Pyle hat in seiner Promotion die Systematik der Kaiserfische bearbeitet (siehe auch Schneidewind 2004b) und kam zu dem Ergebnis, dass Centropyge flavicauda ein Synonym von Centropyge fisheri ist, die Art Centropyge acanthops jedoch nach wie vor Gültigkeit besitzt (schriftl. Mittlg. Prof. John E. Randall). Dass sich Wissenschaftler bezüglich des Artstatus nicht immer ganz einig sind, zeigt auch das Beispiel Centropyge woodheadi (Frische & Finck 2004).

Man darf also gespannt sein, was die DNA-Analyse, angewandt in der Beurteilung des Artstatus, noch so alles enträtseln wird.

Für die Pflege von Centropyge fisheri (früher: Centropyge flavicauda) macht es allerdings keinen Unterschied, wie sie von uns nun künftig genannt werden wird.

Literatur: Frische, J. & Finck, H. (2004): Die kleinsten unter den kaiserlichen Majestäten - Zwergkaiserfische. Aquaristik aktuell Sonderheft Meerwasser, 1(1), 16-21 Schneidewind, F. (2004a): Noch einmal: "Rotkopf"-Zwergkaiser. DATZ 57(5),22- Schneidewind, F. (2004b): Zur Taxonomie der Pomacanthidae. Aquaristik Fachmagazin, 36(5),76- Schneidewind, F. & Drexhage, K. (2001): Ein weiterer Hybride unter den Zwergkaisern. DATZ. 54(11), 12-13


--Hausi 22:46, 16. Jun. 2009 (UTC)

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