Ctenochaetus striatus

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K-Ctenochaetus striatus-1.jpg

Blaulinien-Borstenzahndoktorfisch



Die Art benötigt ähnlich Ctenochaetus strigosus sehr viel pflanzliche und Detritus-Nahrung. Er ist den ganzen Tag damit beschäftig, Algenaufwuchs und Detrius von der Dekoration abzuraspeln. Viele Tiere dieser Art akzeptieren kein Ersatzfutter und sind auf Algenaufwuchs angewiesen, daher ist eine Dekoration mit viel Lebendem Gestein unabkömmlich. Die Umgewohnung klappt im sterilenn Quarantänebecken erst dann, wenn keine andere Nahrung (z.B. Schmieralgen) vorhanden ist.
Die Art kann selten als Paar und kaum in kleineren Gruppen gepflegt werden, Voraussetzung ist, dass das Aquarium eine gute Biofauna hat! Hat man ein Tier erworben das trotz ausreichender Fütterung abmagert, sollte man einen anderen gesunden Doktorfisch hinzusetzen, damit der striatus dessen Kot fressen kann und somit seine Darmflora wieder mit genügen Bakterien anreichern kann.
Viele dieser Tiere magern grundlos im Aquarium ab, das rührt wahrscheinlich daher das die Tiere oftmals mit bakterienabtötenden Medikamenten in Verbindung gekommen sind oder längere Zeit nichts gefressen haben. Als Zusatznahrung bietet man Eisbergsalat, Spinat, Geraspelte Möhren, Algen, Artemien, Mysis, Krill, Spirulinaflocken oder Futtertabletten.
Beim Kauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass man kein eingefallenes Tier erwirbt. Jungfische unter 5 cm Länge zeigen eine sehr schöne blaue Streifenzeichnung, die sich schnell verliert. Die Art ist mitunter sehr ruppig gegen Mitbewohner.

André Luty


--Hausi 18:29, 20. Jun. 2009 (UTC)


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