Dolabella auricularia

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Dolabella auricularia.JPG

Seehase



Der Dolabella auricularia ist der größte im Indo Pazifik lebende Seehase, wobei diese Größe in den Aquarien selten bis gar nicht erreicht wird, da er in den meisten Aquarien früher oder später Mangels der natürlichen Nahrung (Algen) in unseren Aqaurien schlichtweg verhungert.
Der Seehase gehört zur Familie der Nacktschnecken.
Einige Seehasen nehmen auch Ersatzfutter an. Mein Seehase fraß zusätzlich zu den Algen im Becken noch Norialgen, Banane und Tomaten (wie auch auf dem Foto erkennbar). Jedoch nehmen die meisten Seehasen kein Ersatzfutter an. Bei den Seehasen handelt sich um Zwitter, die keinen weiteren Geschlechtspartner zur Fortpflanzung benötigen. Meinem Wissensstand nach, ist die Aufzucht noch niemals gelungen, obwohl der Seehase regelmäßig ablaicht.
Diese Schnecke bitte nur einsetzen, wenn auch auf Dauer genug Algen im Aquarium zur Verfügung stehen.

--Gerrit 19:24, 1. Dez. 2008 (UTC)


Hier auf dem Bild unten links, kann man gut die "Raspel" erkennen, mit denen die Seehasen die Algen restlos abschaben:

--Achim 19:00, 19. Mai 2009 (UTC)


Hinweis von André Luty

Dolabella auricularia ist nach schwieriger Eingewöhnung (unbedingt Tropfenmethode - empfindlich gegen Dichteschwankungen) im Aquarium ein ausgezeichneter Algenfresser (nicht auf eine Alge spezialisiert). Vor allem Fadenalgen, auch Wrangelia argus aber auch Schmieralgen (leider nicht die weinroten) werden gefressen. Sind keine Algen vorhanden, stirbt der Seehase innerhalb von wenigen Wochen. Ersatzfutter kann man mit überbrühtem Salat oder Pflanzenpelets anbieten.
Als Dichte werden deshalb nur Einzeltiere bis 300-Liter Beckenvolumen empfohlen. Die Tiere sind Zwitter, können sich aber ohne Partner nicht vermehren. Nach dem Laichen sterben die Tiere gleichfalls. Leider werden meist zu große Seehasen importiert. Bei einer Lebensspanne von nur ca. einem Jahr, sind dies alles Todeskandidaten. Durch die Möglichkeit, das Ablaichen mit Dichteschwankungen zu induzieren. Laichen die Tiere auch oft nach dem Import ab, was insgesamt die Mortalität steigert.
An Niederen Tieren vergreifen sich die Seehasen als reine Pflanzenfresser nicht. Allerdings ist die gemeinsame Pflege mit vielen Lippfischen zu vermeiden. Bei Gefahr stoßen Seehasen, ähnlich einem Kraken, Tinte aus. Diese ist entgegen der gelegentlichen Behauptungen nicht giftig.


weitere Bilder


Weitere Infos

Literatur: Sea Slug Forum (Dolabella auricularia (Lightfoot, 1786)

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