Diese Krebse haben 5 Beinpaare, zählen somit zu den Zehnfuß-Krebsen. Die beiden hinteren, kleinsten Beinpaare werden zum festkrallen im Schneckengehäuse benutzt. Ohne Gehäuse kommt der Einsiedlerkrebs nicht aus, denn er schützt seinen weichen Hinterleib, damit vor Feinden.
Die vorderen Beine werden als Scherenbeine bezeichnet, wovon ein Bein sichtbar größer ist als das andere, um damit den Eingang des Gehäuses zu verschließen. Deutlich erkennbar z.b. beim Calcinus latens
Im Aquarium haben sich Einsiedlerkrebse als gute Algenfresser gezeigt. Allerdings gibt es einige Arten die räuberisch leben, diese sollten nur im Artenbecken gehalten werden.
Übergriffe auf Schnecken können aber auch von sonst friedlichen Krebsen verzeichnet werden, wobei es den Angreifer hauptsächlich um das Schneckengehäuse geht. Aus diesem Grund sollte man im Aquarium immer für ausreichend leere Gehäuse sorgen.