
Bei den Grundeln (Gobiidae) werden ständig neue Arten entdeckt, mit ca. 1890 Arten ist es die größte Familie unter den Fischen. Grundeln zeigen eine sehr unterschiedliche Lebensweise auf. So gibt es Bodenbewohnende Grundeln die ihre Wohnhöhle selbst bauen, und Wächtergrundeln die mit Pistolenkrebsen (Alpheus) in Symbiose leben.
Die Symbiose besteht darin, das der Krebs eine gemeinsame Wohnhöhle baut, im Gegenzug übernimmt die Grundel eine Wächterfunktion. Alpheus hat schlecht entwickelte Augen, und bei Gefahr warnt die Grundel den Krebs durch eine Schwanzbewegung. Alpheus nimmt Kontakt mit seinen Antennen zur Grundel auf.
Eine weitere Gruppe sind die Riffgrundeln, diese Arten suchen den Schutz zwischen Korallenästen. Das bekannt kleinste Wirbeltier ist eine Zwerggrundel, die Trimma nanus. Diese erreicht noch nicht mal eine Länge von 1 cm und lebt südlich der Malediven im Chagos Archipel. Das bekannteste Brutverhalten von Grundeln ist das Legen von Hafteiern. Diese werden am Höhleneingang oder unter Steine gelegt und von dem Männchen bewacht.