Der Körper der Kofferfische (Ostraciidae) ist durch einen Knochenpanzer, der eckig ist, geschützt. Nur für Augen, Maul, Kiemen, After und Flossen sind Aussparungen vorhanden. Kofferfische haben keine Kiemendeckel, lediglich durch das das Heben und Senken des Mundhöhlenboden wird die nötige Wasserzirkulation erreicht.
Kofferfische verfügen über ein starkes Hautgift (Ostracitoxin) dies kann bei Gefahr an das Wasser abgegeben werden. Das Gift kann in kürzester Zeit andere Fische töten. Einige Arten haben Hörner auf der Stirn und nach hinten gerichtete Stacheln. Die Brustflossen werden wie kleine Propeller eingesetzt, die Schwanzflosse nur bei der Flucht. Das macht Kofferfische zu sehr manövrierfähige Schwimmern. Im Sand verborgenes Futter kann mit einem Wasserstrahl frei gelegt werden. In der Kofferfischfamilie gibt es 34 Arten.