Limulus polyphemus
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Pfeilschwanzkrebs
- Herkunft: Atlantik von Main bis Yucatan
- Größe: bis 60cm inkl. Stachel
- Futter: Muscheln, kleine Fische, Weichtiere, Würmer und Algen
- Beckengröße: keine Aquarienhaltung empfohlen
Der Pfielschwanzkrebs wird häufig als lebendes Fossil bezeichnet. Dies kommt daher, das 150 Mio. Jahre alte Versteinerungen gefunden wurden, welche mit dem heute lebenden Krebs fast identisch sind. Die Tiere besitzen drei Augen auf der Kopfoberseite, einen im Wesentlichen dreigeteilten Körperbau der in einem Stachel endet, der etwa ein Drittel der Körperlänge ausmacht.
Pfeilschwanzkrebse werden mehrere Jahre alt. Dieses Tier findet man bis zu 50m Wassertiefe. Oftmals ist er im Sand eingegraben, seine Bewegung am Meeresboden hinterläßt eine deutliche bis zu 30 m lange Spur, an dessen Ende man das eingegrabene Tier finden kann.
Der Schwanzstachel dient als Hilfsmittel zum Wiederaufrichten, beim Eingraben, bei der Häutung sowie als Antrieb beim Fluchtschwimmen in Rückenlage.
Im Aquarium sollte den Tieren viel feine Sandfläche geboten werden, wo sie sich auch gut eingraben können. Korallenbruch ist ungeeignet, da dieser den dünnen Panzer der Tiere beschädigen kann!
Bei Wassertemperaturen ist der Pfeilschwanzkrebs nicht empfindlich und erträgt eine Spanne von ca. 10-28°C. Jedoch sollte darauf geachtet werden das die Temperatur nicht über längere Zeit hoch ist.
Die Nahrung besteht aus Muscheln, kleinen Fischen, Weichtieren, Würmern und Algen. Am besten hält man die Pfeilschwanzkrebse in einem Artenbecken um ihnen auch das gewünschte Milieu bieten zu können.
Monica Kropf
--Hausi 18:34, 13. Jul. 2009 (UTC)
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