Pflanzliche Nahrung

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Warum Pflanzenkost?

Nicht wenige Fische sind in der Natur Algenfresser. Dazu gehören zum Beispiel Doktorfische, Zwergkaiser, Schleimfische usw. Teilweise wird der tägliche Nahrungsbedarf bis zu 95% durch Algen, gedeckt.

Um diesem Umstand gerecht zu werden, ist es zwingend erforderlich für entsprechende Ersatznahrung zu sorgen. In vielen nährstoffarmen Becken ist eine ausreichende Versorgung wegen Algenmangel nahezu unmöglich. Um den Vitamin und Protein-Bedarf zu decken kann man auf einige Algen bzw. Algenprodukte sowie auf verschiedene Salate und Obst zurückgreifen und diese ersatzweise verfüttern.


Wie füttern?

Futterclip
Zahnstocher und Gummi

Salatblätter, Gurkenstückchen, oder Algen lassen sich sehr leicht mit einem Futterclip an der Aquarienscheibe mittels eines Saugnapf befestigen, so dass Blätter nicht abgetrieben werden oder im Sand liegen.

Banane oder Apfel wird mit einem Zahnstocher durchbohrt dessen Enden abgebrochen werden. Die vorstehenden Enden kann man mit einem Gummiband an einem Futterclip oder einem Ablegerstein befestigen und auf den Boden legen.
Banane und Apfel wird bei uns auch gerne von den Tieren gefressen, welche im unteren Bereich leben. So zum Beispiel Einsiedler und Baggergrundeln.

Banane ist übrigens die einzige Obstsorte, welche länger als ein Tag im Becken bleiben kann. Alles andere sollte nach 12 Stunden wieder entfernt werden.


Salate

Salat u, Gurke.png
Was wir tun können, ist den Fischen aus der Gemüseabteilung, oder sogar von der grünen Wiese Futter zu besorgen. Wichtig bei allen Salaten: Kurz aber gründlich die Salatblätter unter heißen, fließenden Wasser ausspülen, um alle Ablagerungen und Rückstände zu
Löwenzahn.png
entfernen.Gut geeignet sind Salatherzen oder normaler Kopfsalat, desse äußere Blätter allerdings entfernt werden sollten.

Salatgurken in Scheiben oder längliche Stücke geschnitten und von der Schale befreit, werden ebenfalls gerne genommen. Viele Aquarianer pflücken frischen Löwenzahn und verfüttern die grünen Blätter. Die sollte man allerdings besonders gründlich waschen bevor sie als Futter verwendet werden.


Algen

Spirulina.png
Nor u.Wakamei.png
Algen selbst bekommen wir einige in getrockneter Form. Zu gibt es einmal die Algenblätter wie Wakame oder Nori-Algen. Am günstigsten bekommt man sie in den Abteilungen für Asiatische Spezialitäten der Supermärkte, oder über den Meerwasser-Handel.

Eine andere Form sind Sind Tabs oder Pellets. Wobei es spezielle Haft - Tabs gibt, welche man an der Scheibe befestigen kann.Hier sind vor allem die Spirulina-Tabs interessant.

Norialagen sollte man doppelt nehmen. Die eingeweichten ALgen sind extrem faserig. Gierige Doktorfische zerfetzen diese regelrecht, so das einzelne Lagen im Riff umhertreiben, oder an Ablaufschacht hängen bleiben.

Alge rot.jpg

Auch in unseren Meerwasser-Aquarien wachsen höhere Algen, die gerne gefressen werden. Allerdings ist das Nachzüchten im Aquarium grade wegen der Fische nicht möglich. Der eine oder andere hat jedoch die Möglichkeit, Algen in einem separaten Becken zu züchten. In dem Fall sind grade diese beiden Arten auf dem Foto für Doktorfische sehr interessant. Im Hintergrund links, eine Caulerpa Alge und im Vordergrund eine Rotalge.

Anmerkung: Die vorgestellten Sorten werden nicht immer von jeden Fisch akzeptiert. Manchmal dauert es einige Zeit, bis die Tiere sich mit dem Futter anfreunden können. Man muss bedenken, sie kenne es ja meistens nicht. Wenn aber erst mal einer anfängt zu fressen sind sie bald alle dabei. Insofern muss man schon einiges an Geduld aufbringen.



--Hausi 14:30, 26. Nov. 2008 (UTC)

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