Phosphat
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Phosphate sind chemisch gesehen die Salze der Phosphorsäure H3PO4.
In der Aquaristik ist mit Phosphat aber in der Regel das Anion P04- gemeint. Im Aquarienwasser entsteht Phosphat auch nicht durch Phosphorsäure, sondern als Produkt des Phosphat-Kreislaufs. Phosphat wird durch Fütterung oder ungeeigneten Bodengrund in unsere Aquarien eingebracht.
Phosphate sind nicht giftig. Phosphor ist allerdings im natürlichen Meerwasser ein absolutes Mangelelement. Daher sind die maritimen Lebewesen im Laufe der Entwicklung sehr empfindlich gegen Phosphat geworden. Insbesondere bei der Pflege von Steinkorallen sollte der Phosphat-Wert nahe 0 liegen, da Phosphat die Kalksynthese der Korallen blockiert.
In reinen Fischbecken ist der Phosphatwert unerheblich; fördert allerdings das Algenwachstum.
Der Phosphatwert wird am besten regelmäßig mit einem colorimetrischen Tropftest bestimmt.
Phosphatwert senken: im Riffaquarium nicht ganz einfach. Wasserwechsel mit phosphatfreiem Wasser hilft nur in sehr leichten Fällen. Phosphat kann mit Hilfe spezieller Harze aus dem Kreislauf entfernt werden. Es gibt auch flüssige Bindemittel, die das Phosphat binden und dann über den Abschäumer entfernen. In jedem Fall sollte bei hohen Phosphat-Werten die Quelle ermittelt werden und entweder das Futter und bei Bedarf (Phosphat-Depots im Bodengrund) der Boden erneuert werden.