Sebastapistes cyanostigma
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Gelbflecken-Drachenkopf
- Vorkommen: Australien , Bali, Indo Pazifik, Rotes Meer.
- Größe: bis zu 10 cm
Dieser Gelbflecken-Drachenkopf gehört der Gattung der Scorpionsfischen an, und lebt in der natürlichen Umgebung meist zwischen den Ästen einer Pocillopora Steinkoralle.
Kann bis zu 10 cm groß werden und zählt somit zu den kleinsten Scorpionsfische.
Der Sebastapistes cyanostigma besitzt Giftstacheln in der Rückenflosse, die in erster Linie zur Verteidigung dienen.
Bei Verletzung durch einen Stich von dem Sebastapistes cyanostigma sollte die Wunde mit ca 60 C. heißem Wasser behandelt werden und unbedingt der nächste Arzt aufgesucht werden. Schmerzen an der Einstichstelle und hohe Fieberschübe sind eine Begleiterscheinung bei einer Vergiftung.
Der Sebastapistes cyanostigma lebt erst seit kurzer Zeit in meinem Riff. Am Anfang erst mal etwas schreckhaft, lebt er weitgehend versteckt im Riff in einer Höhle, wo er dennoch immer einen kleinen Überblick über das Treiben außerhalb mitbekommt. Nach der Dämmerung ist er des öfteren auch außerhalb anzutreffen, bevorzugt auf dem Riffgestein liegend und gut getarnt. Der Sebastapistes cyanostigma ist ein Lauerjäger, der erst zuschlägt, wenn die Beute sich nah genug vor seinem Maul befindet. Zu seiner Nahrung zählen Fische, Garnelen sowie Krebse. Dies sollte beachtet werden, wenn man sich solch einen Räuber ins Riff setzt. Also nur mit Tieren vergesellschaften, die genauso groß oder größer als der Sebastapistes cyanostigma sind. Ich hatte das Glück, ein Tier zu bekommen, welches bereits an totes Futter gewöhnt ist. (Mysis,Stinte,usw.) Schwierig hierbei ist jedoch, dass Futter lange genug in der Schwebe zu halten, damit es der Drachenkopf auch aufnimmt. Hier musste ich die Pumpenleistung und Ausrichtung neu anpassen, um diese Voraussetzung zu schaffen, denn Futter, was auf den Boden liegt, nimmt er bei mir nicht mehr an. Schwebendes Futter wird durch ein rasches vorschnellen, aufreißen des Maules und einsaugen der Beute aufgenommen, ein immer wieder faszinierendes Schauspiel.
Mein Fazit bis jetzt. Ein sehr interessantes und schönes Tier, was schnell seine Schreckhaftigkeit abgelegt hat, etwas versteckt lebt, dennoch schon sehr neugierig und vorwitzig aus seiner Höhle schaut, wenn ich vorm Becken sitze, er sich zur Fütterung(2x am Tag)den Ranzen voll schlägt, und dabei seine schöne kräftige Färbung zeigt.
ACHTUNG,GIFTIG! KEIN ANFÄNGERTIER.
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--Thomas 23:05, 23. Nov. 2008 (UTC)