Sepia officinalis
Aus Meerwasserwiki
Gewöhnlicher Tintenfisch
- Herkunft: nördliche Nordsee, Mittelmeer, Nordafrika
- Größe: bis 45 cm
- Futter: Krebstiere, Fische, Garnelen
- Beckengröße: keine Aquarienhaltung empfohlen
- Geschlechtsunterschied
- Geschlechtswandler: Nein
Die Sepia ist ein 10armiger Kopffüßer, sie besitzt 8 kürzere Arme und zwei längere Fangarme, welche sie zum Schutz in ihrer Mantelhöhle verbirgt. Sie verfügt an ihrem abgesetzten Kopf über ein Paar sehr gutes Linsenaugen, mit denen sie eine Sehkraft ähnlich der der Säugetiere erlangt und trägt wie die meisten Tintenfische einen hornigen Schnabel. Die Oberseite der Tiere ist schwarz, gelb, braun und violett gestreift.
Als Hauptnahrung dienen diverse Krebse und Fische. S. officinalis ist ein Lauerjäger, es sind zwei verschiedene Beutefangarten bekannt:
Mit dem sogenannten Tentakelschuss fängt sie kleine Fische, Krebse oder Garnelen. Hierbei schleudert sie die beiden längeren Tentakel aus der Mantelhöhle heraus und ergreift damit die Beute. Die Beute wird direkt verschlungen.
Der Beutesprung wird bei größeren Krabben (Decapoden) angewendet. Hierbei benutzt die Sepia ihre zwei langen Tentakel nicht, um sie vor Verletzungen zu schützen. Stattdessen "springt" sie mit den 8 kurzen Armen auf die Beute, umklammert sie, öffnet die Schale des Beutetieres mit ihrem Schnabel und injiziert ein Nervengift, was die Krabbe lähmt. Nach Einflößen eines verdauenden Enzyms dauert es ca. eine Stunde, bis sich das Beutetier soweit verflüssigt hat, dass Sepia officinalis es aufsaugen kann.
--Hausi 11:07, 29. Aug. 2010 (UTC)