Serpulorbis sp.

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Wurmschnecke.jpg

Wurmschnecke



Die Serpulorbis sp. baut sich, ähnlich wie Röhrenwurmer, eine Kalkröhre. Das besondere an der Wurmschnecke ist, dass sie sich nicht fortbewegen kann und ihr Leben immer in der Kalkröhre verbringt. Frisch geschlüpfte Schnecken bginnen sofort mit dem Bau einen Röhre. Mittlerweile sitzen 6 von ihnen an der Schale unserer Tridacna squamosa.
Von dort werden lange, klebrige Fäden ausgefahren um Futter aus dem Wasser zu fangen. Teilweise liegen diese Fäden auch auf der Muschel, was diese aber sichtlich nicht stört. Der Röhrendurchmesser auf dem Foto beträgt etwa 4-5mm.


--Hausi 22:38, 28. Nov. 2008 (UTC)


Eine Schnecke, die in einer Wohnhöhle lebt, die sie sich selbst auf festem Untergrund baut. Am Kopfende ist ein Deckel, den sie bei Gefahr schließen kann. Zum Futterfang werfen die Tiere ein Netz aus Schleimfäden in das Wasser, diese Fäden können mehrere cm lang sein!
Laut Literatur völlig ungefährlich. Jedoch haben wir nun schon mehrfach beobachtet, dass sich umliegende Steinkorallen durch diese Netze gestört fühlen und an den Stellen häufig das Gewebe abstirbt.

Iris Bönig


weitere Bilder

Bilderserie Beutefang der Wurmschnecke mit ihrem Fangnetz:

--Jörg Dierchen 15:59, 12. Jun. 2009 (UTC)

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