Silikat
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Silikat
Silikate sind chemisch gesehen die Salze der Kieselsäure Si(OH)4.
Silikate sind für Fische und Wirbellose ungiftig.
Sie sind in der Riffaquaristik allerdings unerwünscht, da sie zu übermässigem Wachstum von Kieselalgen führen.
Silikate werden über belastetes Leitungswasser ins Aquarium eingebracht. Auch die moderne Umkehr-Osmose-Anlage kann Silikate nur zu etwa 80% entfernen. Bei stark belastetem Ausgangswasser ist hier die Nachschaltung eines Kieselsäure-Filters erforderlich. Zweikomponenten- oder Mischbettentsalzer entfernen Silikate zuverlässig.
Innerhalb des Riffaquariums gibt es keine chemischen Prozesse, die Silikate abbauen. Einzig das unerwünschte Wachstum von Kieselalgen entzieht dem Wasser Silikat, da die Kieselalgen dieses für den Aufbau ihrer Zellwände einlagern.
Im Beckenkreislauf befindliches Silikat kann mit speziellen Absorber-Harzen auf Eisen- oder Aluminiumbasis dauerhaft entfernt werden. Allerdings sind diese Harze nicht ganz preiswert.
Aus den genannten Gründen sollte der Silikatgehalt im Riffaquarium möglichst nahe an der Nachweisgrenze gehalten werden.
Die Messung des Silikatgehalts erfolgt üblicherweise über colorimetrische Tropftests.
--Achim 14:09, 7. Dez. 2008 (UTC)