Valenciennea strigata
Aus Meerwasserwiki
Gelb- oder Goldkopf Schläfergrundel- Größe : bis 15 cm
- Beckengröße: ab 400 Liter
- Futter : Artemien, Frost und Trockenfutter
Die Valenciennea strigata gehört ebenfalls zu den Baggergrundeln und wird sehr groß. Man kann von 15 - 20 cm ausgehen. Ein Pärchen wie bei allen anderen Grundeln, wäre angebracht. Nach dem Einsetzen werden die die strigata als erstes eine Wohnhöhle unter dem Riff graben. So geschah es auch bei uns im alten Becken. Danach hörte die Freude an den fleissig grabenden Tieren auf.
Ihre Angewohnheit ist es, mit dem Sand im Maul aufzusteigen und diesen über die gesamte Deko zu verstreuen. Einigen Korallen oder auch Muscheln bekommt das gar nicht. 2 Fungias hatten diese Grundeln sehr schnell auf dem Gewissen. Andere Korallen gingen nicht mehr richtig auf und das Riff sah aus wie mit Puderzucker überzogen. Dazu kommt eine Trübung des Wassers, durch den umherfliegenden Sand.
Zum Glück wurde das Becken bald wegen einer Vergrößerung geräumt, so das diese kleinen Terroristen herausgefangen werden konnten. Wir waren froh, dass unser Händler die Tiere zurückgenommen hat. Diese Grundeln werden nie wieder in unserem Becken zu finden sein.
--Hausi 00:38, 11. Nov. 2008 (UTC)
Eine Grundel die den Boden nach Kleinstlebewesen durchgräbt. Sie nimmt den Bodengrund in den Mund, wo er nach essbarem durchsiebt wird. Die ungeniessbaren Bodengrundpartikel werden durch die Kiemen wieder ausgestossen. Ein sehr territoriales Tier gegenüber von Artgenossen. Man sollte sie auf alle Fälle nur als Paar halten! Stirbt ein Partner weg, so lebt der überig gebliebene Teil oft auch nicht mehr lange. Den Geschlechtsunterschiede erkannt man an der Rückenflosse. Beim Männchen ist der 1. Strahl verlängert.
Setzt man zwei gleichgeschlechtliche Tiere zusammen, bekämpfen sie sich bis entweder einer stirbt oder aus dem Becken springt.
Die Goldkopfgrundel legt sich eine Höhle an in der sie lebt, und in welche sie sich auch immer wieder den Tag hindurch zurück zieht wenn sie nicht gerade auf Futtersuche ist.
Iris Bönig

