Zebrasoma flavescens

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Zitronenflossen-Doktorfisch oder Hawaii Doktor



Wir halten 2 dieser Art in unserem Becken. Sie kamen beide etwa gleich groß bei uns an. Einer der beiden fing schneller an zu wachsen wie der andere. Das kann auch gut daran gelegen haben, dass er die Futterklammer mit Nori immer gegen den schwächeren Hawai Doktor verteidigen konnte. Nach ein paar harmlosen Machtspielchen war schnell klar wer nun der Boss im Riff ist, und seitdem darf auch der kleinere Zebrasoma flavecens wieder an dem Noriblatt knabbern.
Der Zebrasoma flavescens ist der am meisten gekaufte Doktorfisch. Allein durch sein leuchtend schönes Gelb und den doch für einen Doktorfisch recht erschwinglichen Preis. Er ist meiner Meinung nach auch gut haltbar und bei gesundem Ernährungsustand auch recht robust.
Bei richtiger Fütterung sind es wirklich friedlebende ruhige Fische, die sanft durchs Becken schwimmen. Sie sind gut mit anderen Fischen und Korallen zu vergesellschaften.
In der Natur treten sie in großen Schwärmen auf. In großen Becken ( ab 1 m Tiefe ) kommt es sogar zum Ablaichen der Fische.


--Ladyhh 21:22, 21. Nov. 2008 (UTC)


Ergänzung von André Luty:

Die beliebteste Doktorfischart Zebrasoma flavescens ist ein guter Algenfresser im Riffaquarium, der aufgrund seiner Größe ab 300 Liter Beckenvolumen gepflegt werden kann. Die Art frisst sehr wohl auch lange Fadenalgen, verschmäht jedoch oft die "bitter" schmeckenden Aquarienalgen. Er frisst außerdem Banane, Eisbergsalat, Spinat und das meiste dargereichte Frost- und Flockenfutter.
Wie bei allen Doktorfischen bitte viel Grünnahrung reichen, da sie sonst Hautablösungen im Kopfbereich bekommen können. Diese Art erkrankt häufig an den schwarzen Punktchen (eine hautparasitäre Tubellarie, die auf allen anderen Fischen auch vorkommt, jedoch aufgrund der Gelbfärbung an dieser Art gut zu erkennen ist). Gut konditionierte Fische können jedoch mit den Parasiten jahrelang leben.
Die Paarhaltung der Art ist ab 300 Litern bei gut strukturierten Becken und reichlich Futter möglich. Zwei Weibchen vertragen sich gleichfalls. Oft bildet sich das vielleicht seltenere Männchen erst sehr spät heraus (Haarflaum um das Skalpell). Dann wird es ruppiger gegenüber dem Weibchen und es kann aufgrund der stürmischen Attaken zum Tod dessen kommen, wenn das Weibchen nicht ausweichen kann (kleines Becken).
Die Tiere sind Gruppenlaicher und schießen aus einer annähernd gleichmäßigen Verteilung truppartig empor, um 2 m über dem Riff abzulaichen. Albinovarianten sind durchaus möglich.


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